OffeneUni
...die Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden...
Wenn sie meinen anstelle der offiziellen Institution könne eine andere Institution die selben Funktionen besser und anders erfüllen, sind sie bereits ein Gefangener der herrschenden Struktur
Selbst wenn es darum geht, von Beherrschung frei zu sein, ist damit noch keineswegs die Frage danach gestellt - geschweige denn beantwortet-, wofür wir frei sein sollten und worin diese Freiheit besteht"
In neoliberalen Zeiten werden auch die Unis immer mehr zu gewinnorientierten Dienstleistungsunternehmen umgebaut. (Beispiel: Einführung von allgemeinen Studiengebühren in Österreich.) Kritische und nicht direkt ökonomischen Nutzen versprechende Inhalte werden zurückgedrängt bzw. ganz entfernt. Auch Konzepte wie die englische OpenUniversity sind nicht wirklich offen. Mensch braucht dort zwar keine Eingangsqualifikationen und kann sich einen eigenen Studienplan zusammenstellen, muß aber dafür (relativ) hohe Studiengebühren zahlen. Die Fernuni Hagen hat wiederum ziemlich geringe Gebühren, aber dafür fixe Studienpläne und Eingangsvoraussetzungen. Welche Alternativen kann es geben?
Ideen, Grundsätzliches, Projekte, Strukturen, etc.
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Struktur vs. Anti-Struktur.
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Das Rhizom (nach Gilles Deleuze & Felix Guattari)
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als Metapher für nicht-hierarchische Organisation?
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(Mehrere) Vereine als juristische Trägerorganisationen. Aber auch Vernetzung jenseits der Vereinsstrukturen.
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Vorträge, Seminare, Lesekreise etc.
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Produktion von einführenden Texten zu kritischen bzw. alternativen Themen die dann (z.B. im Internet als PDF) frei verfügbar sind. Nach dem Motto: "Die besten Skripten für Vorlesungen die nicht (mehr) stattfinden". Die Texte können dann natürlich auch für selbstorganisierte Seminare verwendet werden.
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s.a. OpenTheory
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Liste von: SelbstOrganisierteSeminare
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Auflösung bzw. Aufweichung der strikten Unterscheidung zwischens Lehrenden und Studierenden. Die StudentInnen sollen keine passiven KonsumentInnen und die Lehrenden kein einseitigen WissenslieferantInnen sein.
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Wenn die Studierenden also keine einseitigen DienstleistungsempfängerInnen mehr sind stellt sich die Frage von Gebühren in einer ganz anderen Form. Wer zahlt wem was? Wofür? - Am besten gar nicht..? Wovon leben die Leute die das ganze organisieren?
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Vielleicht wäre es interessant in diesem Zusammenhang die Sudbury Valley School anzuschauen. Das ist ein selbstorganisierter Zusammenhang von Schülern, der seine Lehrer selbst einstellt. Falls die Uni nicht rein virtuell stattfinden soll, halte ich dies für eine mögliche Lösung. --ToKa
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Zum Thema passendes im CoForum (und anderswo)
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Die Rosa Luxemburg Stiftung hat ein Manuskript Experiment Frauenhochschule publiziert.
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Von Christoph Spehr gibt's unter http://www.rosaluxemburgstiftung.de ... l/Preis/rlspreis.pdf einen interessanten Text zum Thema FreieKooperation.
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OpenTheory, ArchivKooperativerProjekte, Freie Kooperation, GleicherAlsAndere
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Die Arbeit hoch?, Manifest der Glücklichen Arbeitslosen, Selbstorganisierte Arbeit?, Warum genau Arbeit Scheiße ist, Wege aus dem Kapitalismus
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FreieSoftware, Linux, GNU, CopyLeft, OpenContent, KritischeInformatik
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Ein versuch aus wien, eine solche alternative zu skizzieren, nennt sich amoebe .
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Zwischen 29.6.2007 und 2.7.2007 wird in Wien das 4. Alternativ-Uni-Treffen stattfinden. Wenn ihr/du euch dafür interessiert, koennt ihr euch unter selbstorganisierteBildungATyahoogroups.de melden.
Die Seite des Alternativunitreffens ist http://www.selbstorganisierteBildung.de.vu
Diskussion
Ok, die OpenUniversity kostet Studiengebühren. Na und!? Schließlich will man was von jemand lernen. Und wer soll das Gehalt der Lehrenden bezahlen? Ich finde es ok für etwas zu bezahlen, wenn ich einen Gegenwert dafür erhalte. Und der ist bei der OpenUniversity zweifellos gegeben.
Die OpenUniversity verlangt Studiengebühren und das heißt sie ist nur für diejenigen offen die sich's auch leisten können. Genauso wie nur diejenigen einen Mercedes fahren die ihn bezahlen können. Käme jemand auf die Idee das Auto deshalb OpenMercedes zu nennen?
die englische OpenUniversity ist eine ganz normale fernuni, der sinn dieser seite war es aber, mal ganz allgemein ueber offene formen von bildung/wissenschaft nachzudenken. - f/0
Wenn die OffeneUni ein egalitäres Projekt sein soll, dann müßte man/frau sich doch eigentlich fragen: Wem zahle ich was wofür? Schließlich gäbe es keine eindeutige Trennung in Lehrende und StudentInnen mehr. Das beantwortet aber leider noch nicht die Frage wovon die Leute leben sollen...
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Daß die Menschen von etwas leben, sagt auch nicht wovon sie leben. Aber, um im Uni-vers-um Unterschiede zu machen, machen wir sie dort, wo es uns am leichtesten fällt. Dies sind die Gesetze der Betteraven, Oktaven und der Harmonie im Floß der Melodien. Es gibt auch einen Unterschied zwischen bewerkstelligen und moderieren ein Gemisch daraus könnte Moperaktion genannt sein, aber oder und DAs Leben ist ein Schlund --UweB
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Samstag, 14. Januar 2006
Offene Uni neben der HU
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