Wortfeld
aus http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/ ... definitions/di1.html
Eine Sammlung von Worten, die durch ein gemeinsames semantisches Merkmal gekennzeichnete sind.
Wortfelder gliedern sich i.d.R. in Oberbegriff und Unterbegriffe. Wortfelder können sich überlappen und in anderen Wortfeldern enthalten sein.
Der Begriff geht auf die Wortfeldtheorie von Jost Trier zurück (Trier, J. 1931, Der deutsche Wortschatz im Sinnbezirk des Verstandes, Heidelberg.)
Der Begriff "gilt spätestens seit den Studien Coserius (1973) und Geckelers (1971) zumindest innerhalb der romanischen Sprachwissenschaften als das zentrale Paradigma der strukturellen lexika–lischen Semantik, als "structure fondamentale du lexique“ (Geckeler 1997:93), wobei sich ein erheblicher Wandel der Wortfeldkonzeptionen beobachten läßt von einem klar umgrenzten, als Wortmosaik gedachten Sinnbezirk (Trier 1973:50) hin zu flexibleren Darstellungsformen, welche graduelle und hierarchische semantische Über–lagerungen einschließen können (Coseriu 1973:5557) und somit auch komplexeren Strukturen Geltung verschaffen."
- zitiert nach: Osthus, Dietmar:Semantische Struktur und Textfunktion – das Schwein im Französischen und Deutschen
URL: http://www.metaphorik.de/aufsaetze/osthus-textfunktion.htm, 12.07.2002 14:57