Streifzüge
...wertkritische Zeitschrift aus Wien. u.a. in der Redaktion: Franz Schandl
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Nr. 46 / Juli 2009 *
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Peter Klein*: Die Herrschaft der Beliebigkeit – Eine Demokratiekritik
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Bruno Kern*: "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" – Energiewende zwischen infantilen Phantasien und Ernüchterung
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Christian Lauk*: Malthus Reloaded? Über natürlich-technologische Möglichkeiten und Grenzen der Nahrungsmittelproduktion
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Ulrich Enderwitz*:* Natur
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Annette Schlemm*: Ist ein solarer Kapitalismus möglich?
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Andreas Exner*: Krise der Produktivität, Grenzen des Wachstums
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Tomasz Konicz**: Klimawandel: Umschlag in die Katastrophe?
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Franz Schandl*: Trinkbares Wasser, atembare Luft – Günther Anders zu ausgewählten Fragen der so genannten Umweltproblematik
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Andreas Exner*: Sackgasse Grünpartei? Die Illusion des "Green New Deal"
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Reichtum und Ressource*: Mit Beiträgen von Severin Heilmann, Franz Schandl, Lorenz Glatz, Maria Wölflingseder
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Birgit von Criegern**: Alltag, zweidimensional – Wider die Diktatur der Bilder
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Julian Bierwirth**: Geschmacks- und Herrschaftsfragen – Anmerkungen zu Martin Scheuringers Beerdigung der Kritischen Theorie
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Franz Schandl**: Reanimation statt Aufbruch – Katja Kipping hat ein Buch geschrieben
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Kolumnen* *
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Dead Man Ringing von Maria Wölflingseder: Handy&Co. – Ein globaler Freilandversuch
Immaterial World von Stefan Meretz: Information Rückkopplung von Roger Behrens: Yes
Rubrik 2000 abwärts
Julian Bierwirth (J.B.): Linke Ökologie? Lorenz Glatz (L.G.): Irrtümlich zu Fuß gegangen Martin Scheuringer (M.Sch.): Lob des Fahrrads André Pluskwa (A.P.): Nie wieder angestellt! **
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Streifzüge No 45 / April 2009
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Franz Schandl:* Vom Schöpfen – Einwürfe jenseits des Bilderverbots
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Tomasz Konicz:* Kapitalismus am Abgrund
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Julian Bierwirth:* Ungleiche Gleichheit
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Peter Samol:* Kreislaufprobleme – Warum Dienstleistungen als tragender Wirtschaftszweig nicht in Frage kommen
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Kai Ehlers:* Kapitalismus oder Entwicklungsland? Anmerkungen zur Typologie des nachsowjetischen Russlands
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Andreas Exner:* Chinas zweideutiger Aufstieg
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Massimo Maggini:* Rebellen gegen die Zukunft – Für eine Kritik der industriellen Vernunft
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Lorenz Glatz:* Transformation statt Demokratie – Krise, Mitbestimmen und der Schnee der Inuits
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Markus Pühringer:* Kapitalismus – Das neue Opium des Volkes?* Franz Schandl:* "Es ist der Glaube, der selig macht" Insistierende Fragmente über kapitalistische Realhalluzinationen – Hypothesen
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Martin Scheuringer:* Ohne kritische Theorie schmeckt's besser! Replik
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Ilse Bindseil:* Kieslowski und die Frage der Ethik
Kolumnen*
Immaterial World / Stefan Meretz: Commons – Gemeingüter
Dead Men Working / *Maria Wölflingseder:* Im Puff & im Krieg
Rückkopplungen / *Roger Behrens:* Motor Town
Rubrik 2000 abwärts*
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Gruppe 180**°* (180°): Leere Kassen – volle Supermärkte
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Ulrich Enderwitz* (U.E.): Markt* Peter Samol* (P.S.): Wir basteln eine Blase – Eine Geschäftsidee* Maria Wölflingseder* (M.Wö.): Verschrottungsprämie oder Mercedes Benz?
Neue Seiten im Kontext
Freitag, 17. November 2006
Streifzüge will ihre Lager dezimieren und veräußert daher bis Ende des Jahres ihre Produkte zu Schleuderpreisen
Streifzüge 38 ist erschienen mit Beiträgen von Andreas Exner, Erich Ribolits, Franz Schandl, Ulrich Enderwitz, Maria Wölflingseder, Roger Behrens, Stefan Meretz
Hier das Inhaltsverzeichnis ...
Sonntag, 29. Oktober 2006
Dieses Buch ist Band 4 der Reihe »Konzepte / Materialien«, die von der Stiftung Fraueninitiative herausgegeben wird.
Dieser Band erörtert länderübergreifend Prozesse der Selbstorganisation und gemeinsamen Selbstversorgung. Anliegen ist nicht nur, das neue Denken und Handeln einerseits theoretisch zu fassen, sondern auch der vielgestaltigen Realität der Praxisprojekte gerecht zu werden und aus ihren teilweise sehr unterschliedlichen Erfahrungen zu lernen.
Samstag, 13. Mai 2006
Artikel von Eske Bockelmann in Streifzüge 36/2006.
Dienstag, 8. Januar 2002
Die antideutsche Brauchtumspflege immunisiert sich gerade dadurch, daß sie ihrerseits die Projektion unentwegt den anderen unterstellt, den Gegenvorwurf aber als Unterstellung disqualifiziert. Es ist eine hochprozentige Ideologiedroge, die sich als Ideologiekritik mißversteht. Was hier blüht, ist nicht Kritik, sondern ein zu überwindender Positonsfetischismus, der schier identitätsbesessen ist. Typisch wie abstoßend ist auch dieses unappetitliche Remake der Parolensprache: »Hoch die ..., Nieder mit ..., Fort mit ..., Gegen die ..., Lang lebe ...«
Da fehlt nur noch »Tod den ...«, und das Ensemble wäre komplett. Aber das implizieren die eingeforderten Militärschläge. Die Irren hätten die werden können, die ganz kollateral niedergebombt werden (inklusive Seuchen- und Hungeropfer, die eben das Nachrecht der falschen Geburt haben), die Irren sind keineswegs die, die es tun oder dazu aufrufen. Die retten die Zivilisation. Was wir erleben, ist die Militarisierung des Denkens und der Sprache, die Entstehung selbsternannter Ideologieoffiziere antideutscher Provenienz. Ihr missionarischer Eifer und ihre fanatische Präpotenz sind erschreckend. Auch wenn sie über die Farce nicht hinauskommen, werden sie im aufgeschreckten Hühnerstall der radikalen Linken noch einigen Schaden anrichten.
Logik scheint in irren Zeiten irre zu werden. Die Kapriolen werden immer dümmer. Dem scheint ein vollkommen beschränktes Denken zugrunde zu liegen, daß etwa alles, was z.B. ein Rechtsextremist oder Nazi sagt, falsch sein muß. »Falsch, dumm, rechts, nazistisch, deutsch«, das alles ist mangelhaft ausdifferenziert, bei den antideutschen Identitätsfanatikern wird es wider Willen in einen ungenießbaren Brei eingerührt. Daß bei Oswald Spengler und Martin Heidegger einiger Erkenntnisgewinn zu holen ist, wäre für diese Spezies keine richtige Aussage, sondern ein faschistisches Bekenntnis. Denn wenn man sagt, daß Heidegger ein Nazi gewesen, der er zweifellos gewesen ist, dann ist doch sowieso alles gesagt, oder?