Unitopia

Version 7, 217.5.58.14 am 13.6.2004 09:03

Das Projekt reagiert nicht auf Nachfragen.

ThomasKalka 2004/06/13

Unitopia - die studentisch selbstorganisierte Uni

Adresse:

Unitopia-Büro, GW2 Raum B1060 , Uni Bremen Tel.: (0421) 218-3335 Mail: unitopia@gmx.de

Büro- und Info-Zeiten: dienstags 12-13h & freitags 14.30-16h

Selbstbeschreibung

aus http://www.unitopia.org

Unitopia, konstituiert als Netzwerk verschiedener studentisch selbstorganisierter Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Projekte an der Universität Bremen, versteht sich als der ernsthafte Versuch, eine Alternative zur bestehenden Universität zu entwickeln.

Zunächst bedeutet das intensive Arbeit an der Gestalt der neuen, menschlich-emanzipierten Universität: Welche Themenbereiche müssen wir abdecken, um ein humanes Verhältnis von Mensch zu Mensch zu Natur zu Technik und Mensch theoretisch und praktisch zu fördern? Welches Grundwissen legt entgegen des offiziellen Trends zur frühzeitigen Spezialisierung und einseitigen Ausrichtung auf die Berufsausbildung das Fundament, von dem aus wir uns auf den Weg machen können, kooperativ und kritisch in unsere soziale Umwelt einzugreifen? Wie kann eine förderliche Didaktik aussehen, die den Bedürfnissen der Individuen und gleichzeitig sozialer Verantwortung gerecht wird? Wie ist sinnvolle Kooperation mit anderen erlernbar? Welches basisdemokratische Modell setzen wir den Forschung und Lehre entdemokratisierenden, universitären Managementstrukturen entgegen? Wie schaffen wir uns die für unsere selbstorganisierten Aktivitäten notwendige Infrastruktur? Selbstkritisch gilt es zu fragen, an welchen Stellen individuelle Gewohnheiten und Verhaltensweisen unseren Wünschen im Wege stehen und wie wir hilfreiche Prozesse der Selbstveränderung in Gang setzen können? Erste (zumindest vorläufige) Antworten auf diese Fragen haben wir gefunden. Sie finden sich in unserer Praxis wieder, beispielsweise im umfangreichen Programm an Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Projekten (vgl. unser Programm), in unseren Grundwissenbausteinen, unseren Entscheidungsstrukturen (zweiwöchentlicher Rat mit Delegierten aller Veranstaltungen), in der Betonung einer subjekt- und praxisbezogenen Didaktik.

Neben der grundlegenden Konzeption einer studentisch selbstorganisierten Uni geht es uns vor allem um deren praktische Umsetzung. Wir reden nicht über eine andere Universität, wir befinden uns auf dem Weg zu ihr und wollen durch den Nachweis der Gangbarkeit dieses Weges und die wegweisende Attraktivität einer Uni mit menschlichem Gesicht immer mehr Menschen überzeugen, zusammen mit uns die nächsten Schritte zu gehen.

Wichtig sind daher für uns die Ausstrahlung unserer Arbeit in die Öffentlichkeit und die Suche nach ähnlichen Projekten an anderen Hochschulen. Hilfreich und nicht weniger wichtig sind Formen der praktisch-solidarischen Unterstützung (als ein Beispiel sei das von uns mitentwickelte Klausuren-, Hausarbeiten- und Referate-Archiv genannt), um möglichst große Freiräume für selbstorganisierte Tätigkeiten zu schaffen und natürlich die Versüßung des Alltags durch kulturelle Aktivitäten.

Schließlich noch der deutliche Hinweis, Universität als Teil von Gesellschaft zu begreifen und dadurch die Frage nach einer gesellschaftlichen Alternative. Um dieser Einsicht erste praktische Impulse folgen zu lassen, suchen wir die Zusammenarbeit mit Projekten in der Stadt und machen das Angebot einer Lebens- und Arbeitsberatung und einer frisch gegründeten AG "Alternative Berufsfelder", die sich nach praktischen Möglichkeiten einer fruchtbaren Kombination von notwendiger Erwerbsarbeit und selbstbestimmter Tätigkeit auch nach dem Studium erkundigt.


!Kommentare:

Anfrage: Warum nutzt Ihr nicht CoForum, um Wissen zu vermitteln - sozusagen als selbstorgaInternetUni ?? - roy.ly

Das ist ja eine coole Sache, sie haben konkret ein breites Programm. - FloK, 03-09-12


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Mittwoch, 26. Mai 2004

Die Selbstorganisations-Tage in Bremen 12.-14.09.2003 waren ein Treffpunkt für Menschen, die folgendes verbindet:

  • Kritik an und sich wehren gegen die Auswirkungen an der neoliberalen Globalisierung,

  • die Suche nach gesellschaftlichen Alternativen,

  • Entwurf und Umsetzung von zukunftsweisenden Projekten.

  • incl. Beitrag: Unitopia, die selbstorganisierte Uni stellt sich vor

Donnerstag, 13. Mai 2004