Kooperation
Kooperation ist das Hauptthema des CoForum.
Kooperation vs. Konkurrenz?
Die Geschichte des Menschen, aber letztlich allen Lebens ist eine Geschichte der Kooperation. Wenn wir das Wort "Evolution" hören, dann denken wahrscheinlich die meisten von uns zunächst an Darvin, "survival of the fittest". Weiter assoziieren wir dann einen scheinbaren Gegensatz von Gegeneinander vs. Miteinander, als wenn Kooperation und Konkurrenz in diesem Kontext jeweils entgegengesetzte Pole auf einer Skala darstellen würden. Auf dieser Skala blendet dann unsere in Lernfabriken allenfalls oberflächlich geschulte Wahrnehmung letztlich die Idee der Kooperation zu Gunsen derer der Konkurrenz aus. Tatsächlich aber machen wir uns ein falsches Bild, wenn wir die Welt so betrachten. Das Leben entstand im Wechselspiel mit dem Leben und es beruht auch heute noch darauf und dies ohne Widerspruch mit der Tatsache, dass Individuen sterben, wenn es ihnen nicht gelingt, ein der der ihnen zur Verfügung stehenden Nischen einzunehmen, auszufüllen. Das eine steht in keinem Widerspruch zum anderen.
Vielleicht ist daraus zu lernen, dass es uns nicht an Kooperation mangelt, dass unsere Welt nicht an "Konkurrenzdenken" krankt, sondern an Mangel an Phantasie, Visionen und Kreativität, neue Nischen zu erschaffen und zu besetzen. Wir merken, dass unsere Zugänge zu Ressourcen (z.B. Geld für Lebensmittel, oder Geld für Lebensmittel, bei deren "Erzeugung" die Erde, das Land usw. nicht vergiftet wurden oder für deren Erzeugung keine Menschen in die modernen Formen der Sklaverei getrieben wurden oder Informationen oder Mitgestaltungsmacht usw.) langsam knapper werden und kommen oft aber garnicht raus aus der Vorstellung, dass, wenn es denn wahr ist, letztlich nicht wir bedroht sind, sondern nur die Nische, in der wir uns bewegen. Sie wird bedrängt, bedroht und nach und nach vereinnahmt. Für uns wird das gefählich, wenn wir uns nicht nach einer neuen Umschauen und eine Nische definiert sich ja letztlich durch Kooperation. -Basti
Texte und Verweise:
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Kooperation und Konkurrenz von Benni Baermann: http://www.opentheory.org/kooperenz/text.phtml
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eine Liste kooperativer Projekte findest Du im ArchivKooperativerProjekte
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Die Evolution der Kooperation in "graswurzelrevolution, 265 - januar 2002
Neue Seiten im Kontext
Sonntag, 21. September 2008
Open Sustainability Network (OSN), to work on overcoming barriers to openness and collaboration. Our first conference will be at San Francisco State University on October, 18th-19th and admission is free.
Freitag, 21. März 2008
Freie Kooperation ist ein bereits seit langem in vielen Facetten praktizierter Ansatz, den vermeintlichen Gegensatz zwischen Kooperation und Freiheit dadurch aufzulösen, dass echte Kooperation - im Gegensatz sowohl zur zwanghaften, künstlich homogenisierten "Gemeinschaftlichkeit" aller staatszentristischen Gemeinschaftsökonomien als auch zum bloßen Tausch fertiger Waren und zur bloßen Veräußerung der eigenen (Arbeits-)Kräfte (zum Zweck von deren nicht mehr selbstgesteuerter "Verwertung") - die beteiligten Individuen überhaupt erst in die Lage versetzt, in jedem Moment des Prozesses - von der freien Entscheidung des Ein-/Austritts in/aus selbstgewählte/n Kooperation(szell)en über die Gestaltung des kooperativen Prozesses bis ... - frei über sich selbst und die eigene Beteiligung an Kooperation und "Gesellschaft" zu bestimmen. Erst viel später ist dieser Begriff in der Wahrnehmung eines kleinen Teils der Medienöffentlichkeit durch Christoph Spehr's Arbeiten geprägt worden (siehe Freie Kooperation (Spehr) und die Abgrenzung unten dazu). Auf dieser Seite geht es jedoch um die praktizierte, wirklich freie, nicht auf Warentausch und Arbeitskraft"verwertung" beschränkte, (tendenziell) alle Bereiche (nach freier Wahl jedes einzelnen, der in jeder Phase gleichzeitig Produzent und "Konsument" bleibt) umfassende Kooperation und leben(dig)e Beispiele derselben.
Sonntag, 11. November 2007
Selbstbeschreibung:
Das Art, Ecology & Education (AEE) Project versteht sich als Plattform, die Möglichkeiten zur Vernetzung und unkonventionellen Zusammenarbeit bietet und richtet sich an Menschen im kreativen, wissenschaftlichen und im grün-praktischen Bereich, denen eine nachhaltige / ökologisch bewusste Lebensweise ein Anliegen ist. Auf lokaler Ebene kann so ein Netzwerk / eine Gemeinschaft geschaffen werden, in der Know-How, Dienstleistungen, Informationen etc ausgetauscht werden.
Das AEE Project möchte einen Raum für Begegnung, Kooperation und Weiterbildung bieten und einen Beitrag zur Entstehung von nachhaltigen / ökologisch bewussten Gemeinschaften leisten.
Samstag, 12. August 2006
Buch und Website über die Struktur von Macht von Jeff Vail.
"A Theory of Power" ist ein Experiment mit Online-Medien. Es hat keinen individuellen (diskreten) Besitzer, Urhheber oder Richtung. Es ist ein "werdendes Mainifest" oder "Rhizome" im Geist von Gilles Delueze – d.h. ein emergentes Phänomen, ein dynamisches gemeinschaftliches Werkt, das das ist über das es ist.
Es "ist" das Konstituierende des Rhizoms – in beiderlei hinsicht: es ist die Theorie über die Struktur des Rhizoms und gleichzeitig Beispiel der konstitutionellen Natur des Rhizomes.
"A Theory of Power" is just as much a work of ideas as it is an evolving idea of work. As such, the ideas written herin are no more important to this project than the manner in which they are written, presented and navigated. This is both a dynamic collaboration of written theory and a dynamic theory of how to collaborate in writing. It is born out of the MediaWiki interface, with a broad suite of collaborative tools built in, but the very interface itself is also available for collaborative innovation and evolution. The precise mechanism for editing (or suggesting edits) to the interface itself is still in the works--for now add your suggested interface changes to A Theory of Power.
Brief History: A Theory of Power is a synchronistic combination of content and interface, based initially upon the book of the same name by Jeff Vail and the MediaWiki interface as adapted and hosted by Jason Godesky on anthropik.net.
Dienstag, 25. Juli 2006
Die praxisphilosophische Initiative zielt auf die Ausformung einer zeitgemäßen politischen Philosophie, welche die besten Elemente der kritischen, utopisch inspirierten Theorie vereinigt und als Konkrete Praxisphilosophie weiterbildet. Diese Konkrete Praxisphilosophie versteht sich als Überschreitung sowohl der Kritischen Theorie als auch traditioneller Marxismen, zugleich aber auch als entscheidender Schritt zum Konkretwerden bisheriger Philosophie der Praxis. Dazu sollen theoretische Ressourcen versammelt und ein Forum für produktiven Austausch geschaffen werden.
Montag, 17. Juli 2006
Wann ist ein Haus ein offenes Haus ?
Montag, 3. Juli 2006
Doodle ist ein Webservice, der Gruppen von Menschen beim Finden gemeinsamer Termine unterstützt.
Jeder kann Umfragen starten, bei dem er mögliche Daten für einen Termin auflistet und per Weitergabe einer URL Menschen zu dieser einladen.
Sonntag, 11. Juni 2006
OnlineBuch von Gary Alexander über den Einsatz von Technologie (CSC) für eine solidarische Ökonomie.
To counter that global cancer, this book sets out a Utopian yet practical agenda for change that harnesses the exciting potential of electronic communication to launch a new era of community regeneration.
It proposes a system of relationships - with the Earth as a living organism, and among the people living in it - that embody principles of collaboration and sustainability. It offers a path to a future with a co-operative free-market economy. It shows how electronic communications can be used so that the driving force of the economy is the health of the environment and the well being of all of humanity rather than money flows.
Mittwoch, 7. Juni 2006
Diskussion zu "Begriff", aus der Seite ausgelagert.
Montag, 5. Juni 2006
Netzwerke, deren Mitglieder sich unterstützen in der Welt zu reisen und zu lernen.
Samstag, 20. Mai 2006
Howard Rheingold hat einen Vortrag über Kooperation ins Netz gestellt.
Donnerstag, 18. Mai 2006
Even a small increase in our understanding of the dynamics of cooperation and collective action could have enormous payoffs in regard to international relations and conflict-resolution, the evolution of economic institutions, and the future of democratic governance and civil society. The Cooperation Project, a collaboration between the Institute for the Future and Howard Rheingold, proposes to catalyze an interdisciplinary study of cooperation and collective action. We do this by compiling and synthesizing current knowledge, mapping the outlines of the emerging field, convening meetings of the best minds in relevant disciplines, and encouraging ongoing discourse, research, and practice.
Samstag, 6. Mai 2006
Nooron is free (LGPLed) software which aims to provide a platform for collaboration on a global scale. The theory behind this effort is that a way to achieve such inclusiveness while also promoting quality is to create the mother-of-all-peer-review-systems and apply it to flexible, distributed knowledge representation. Unlike the majority of collaborative filtering systems, Nooron is based on user-extensible criteria (dimensions along which evaluations – ratings – may occur.) An unprecedented (except in biology) level of self-organization is expected to result from diligent application of criteria-based filtering to nearly every aspect of the system. Here's a simple inductive argument for suspecting that a cascade of amelioration and diversification is likely. Start off with a distributed knowledge representation system into which ontologies as well as application components are thrown. Apply a general purpose, omnidirectional improvement mechanism to all the contents of the system. Where does it stop?
Donnerstag, 29. Dezember 2005
Ein gängiges Argumentationsmuster (ich trenne mich von dir ohne dich weiter zu unterstützen) wird schön in Astrid Lindgren's Buch "Karlsson vom Dach" vorgeführt. "Ich mach nicht mehr mit."
Die Seite sammelt Beispiele und Auswege.
Sonntag, 19. Juni 2005
Dies ist das Blog zum Buch Smart Mobs
Freitag, 21. Mai 2004
Gründer des HospitalityClub
Donnerstag, 20. Mai 2004
Der hospitalityclub.org ist ein unabhängiges non-kommerzielles Projekt zum weltweiten Finden von Menschen, die bereit sind, Gäste (ohne Bezahlung) für ein paar Tage bei sich aufzunehmen, jemandem die Stadt zu zeigen oder auf ein Essen einzuladen.
Empfehlung des Autors: Top!! Eines der besten Projekte, die das Web zu bieten hat!
Freitag, 23. April 2004
Sonntag, 11. Mai 2003
Samstag, 23. November 2002
Ich gebe es offen zu: Ich hasse Arbeit. Ich hasse es, mir für fremde Interessen den Arsch aufzureissen, ich hasse es mir sagen zu lassen, was ich zu tun oder zu lassen habe, ich hasse es meine Zeit zu verkaufen, ja ich hasse es mich zu verkaufen, denn nichts anderes bedeutet es für mich zu arbeiten.
Dienstag, 12. November 2002
Eine von Harrison Owen entwickelte Methode zur Ausgestaltung von Zusammenkünften, auch Open Space Technology (OST) genannt. Ein wichtiges Element dabei ist, das es keine feste Agenda gibt, sondern die Personen, die mitmachen, über die Inhalte und Ablauf entscheiden.
Sonntag, 3. Februar 2002
In neoliberalen Zeiten werden auch die Unis immer mehr zu gewinnorientierten Dienstleistungsunternehmen umgebaut. Kritische und nicht direkt ökonomischen Nutzen versprechende Inhalte werden zurückgedrängt bzw. ganz entfernt. Auch Konzepte wie die englische OpenUniversity sind nicht wirklich offen. Die Fernuni Hagen hat wiederum ziemlich geringe Gebühren, aber dafür fixe Studienpläne und Eingangsvoraussetzungen. Welche Alternativen kann es geben?
Samstag, 29. Dezember 2001
Die Herrschaft des Kapitales setzt ein verinnelichtes Machtmodell seitens der Herren und seitens der Sklaven voraus.
Samstag, 21. April 2001
Wiki und Datenbank. Werkzeug für Wege in eine Kooperative Welt.
Dienstag, 17. April 2001
Peer to Peer ist ein Begriff aus der Computertechnik, der hier im CoForum auch für die charakterisierung von Beziehungsgeflechten oder Strukturierung von Gesellschaft benutzt wird. Gemeint ist eine Kooperation unter Gleichen, d.h. alle Beteiligten (Menschen/Computer) sind gleichzeit Anbieter und Nutznießer (siehe auch Prosumer).
Peer-to-Peer-Netze sind somit nicht hierarchisch und schwer zu kontrollieren.
Die beste (englischsprachige) Online-Ressource zur gesellschaftlichen Dimension von P2P ist die von Michel Bauwens gegründete P2P foundation.
Donnerstag, 11. Januar 2001
Gründer und Betreiber des CoForum