Stiftung Fraueninitiative
Selbstbeschreibung
Die Stiftung fördert solche in- und ausländische Frauen, Frauen- und Mädchengruppen und Projekte von Frauen, die in Denken, Wollen und Handeln von emanzipatorischen Fraueninteressen geleitet werden. Die Stiftung entwickelt eigene Aktivitäten, die innovatives feministisches Denken und Handeln ermutigen.
Der Stiftungszweck verwirklicht sich durch wissenschaftliche, bildende und kulturelle Aktivitäten wie:
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Durchführung und Förderung von Projekten,
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Veranstaltungen und Unterstützung von Tagungen und Kongressen,
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Förderung von Veröffentlichungen und Publikationen in allen Medienformen einschließlich Ausstellungen,
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Vergabe von Stipendien und Förderpreisen,
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Unterstützung von gemeinnützigen Institutionen,
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Unterstützung und Unterhalt von eigenen und fremden Archiven,
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Unterstützung frauenspezifischer gesellschaftlicher Aktivitäten und Projekte sowie Praxis-Projekte, die der Gleichberechtigung dienen.
Zur Zeit liegt der inhaltliche Schwerpunkt von Förderungen und Aktivitäten auf dem Themenbereich nicht-patriarchales und nicht-kapitalistisches Wirtschaften, Arbeiten und Leben.
Die nach kapitalistischen Prinzipien handelnde globalisierte Wirtschaft ist weder in der Bundesrepublik noch weltweit in der Lage, auch nur annähernd ausreichende und existenzsichernd bezahlte Erwerbsarbeitplätze anzubieten, umweltschonend zu produzieren, den Raubbau an den Rohstoffen zu beenden und wichtige Lebensbedürfnisse zu befriedigen.
Immer mehr Menschen beginnen in einem lokal begrenzten Umfeld, ihren Lebensalltag selbstbestimmt, gemeinsam und ökologisch sinnvoll zu organisieren. Solche Ansätze gilt es zu stärken und gleichzeitig theoretisch zu reflektieren.
Die Stiftung erfüllt ihren Zweck aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus dazu bestimmten Zuwendungen der Stifterin und Dritter (Spenden).
Neue Seiten im Kontext
Sonntag, 29. Oktober 2006
Dieses Buch ist Band 4 der Reihe »Konzepte / Materialien«, die von der Stiftung Fraueninitiative herausgegeben wird.
Dieser Band erörtert länderübergreifend Prozesse der Selbstorganisation und gemeinsamen Selbstversorgung. Anliegen ist nicht nur, das neue Denken und Handeln einerseits theoretisch zu fassen, sondern auch der vielgestaltigen Realität der Praxisprojekte gerecht zu werden und aus ihren teilweise sehr unterschliedlichen Erfahrungen zu lernen.
Mittwoch, 26. April 2006
Die Stiftung Fraueninitiative, Köln, sucht Zeitgenossinnen und –genossen, die sich
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forschend und/oder lehrend - privat oder in Institutionen –
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oder in entsprechenden Praxisprojekten
bereits mit konkreten theoretischen Entwürfen oder Praxisversuchen für ein warenkritisches und nicht-patriarchales >Wirtschaften-Arbeiten-Leben< befassen. Aufbauend auf bereits vielfach geleisteter Kritik der heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse, geht es jetzt um Möglichkeiten zu Überschreitungen und um theoretische Überlegungen zu bedürfnis- und gebrauchswertorientiertem Wirtschaften-Arbeiten-Leben.