Gewaltfreiheit

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Freitag, 11. August 2006

Die Werkstatt bietet einen Lern-Raum, in dem erfahren werden kann, die Welt ist veränderbar - auch ohne Gewalt. Mit diesem Grundgedanken wurde die Werkstatt 1984 als friedenspolitische Bildungseinrichtung und Trainingszentrum gegründet.

Gewalt und Krieg, Diskriminierung und Unfreiheit erfahren täglich zahllose Menschen. Passiv bleiben oder sich gewaltsam wehren erscheint vielen als einzige Handlungsmöglichkeit.

Dem setzen wir hoffnungsvolle und konstruktive gewaltfreie Alternativen entgegen. Wir wollen den Boden bereiten für eine Kultur der Gewaltfreiheit. Das bedeutet, Konflikte zu erkennen, gewaltfrei auszutragen und gewaltfreien Widerstand zu leisten.

Montag, 27. März 2006

Seit über 25 Jahren existiert in Merida (Bandajoz), einer kleinen spanischen Stadt in der Nähe der portugiesischen Grenze, die Freie Schule Paideia. Die "Schule der Anarchie", wie sie sich selbstbewußt nennt, öffnete am 9. Januar 1978 mit 10 Kindern als Vorschule ihre Pforten. Mittlerweile ist die Grundschule zu einer Ganztagsschule (10-18h) mit derzeit 40 Schüler/innen angewachsen. Neben den Schüler/innen, die die Schule direkt besuchen, werden weitere per Fernunterricht betreut. Die Klassengröße beträgt deshalb im Schnitt 8 bis 13 Schüler innen. Eine Benotung der Leistung gibt es nicht. Die Initiative zur Gründung ging von der Pädagogin Josefa Martin Luengo aus. Angeregt durch Konzepte wie die "moderne Schule" von Francisco Ferrer und vor allem durch das Schulkonzept von F. de la Sierra (s.: Frenegal de la Sierra: Una Expresión en Libertad). Zusammen mit ihren Kolleginnen Cancha Castaño Caesaseca und Ma. Jesús Checa Simo gründete sie die anarchistische Schule.