Initiative Ökosozialismus

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Daten
Web: http://www.oekosozialismus.net
Mail: info@oekosozialismus.net
Tel: 06131/236461
Adresse: Initiative Ökosozialismus
C/o Bruno Kern
Mombacher Straße 75 A
55122 Mainz

Die "Initiative Ökosozialismus" ist keine Partei, kein Verein, kein Verband etc., sondern ein freier Zusammenschluss von politisch engagierten Leuten aus Deutschland und Österreich. Folgende politische Grundüberzeugungen und Wertvorstellungen verbinden uns: Eine wirklich nachhaltige Gesellschaft, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichert und ein menschenwürdiges Leben für alle gewährleistet, ist mit den Konsum-, Produktions- und Lebensmustern der westlichen Industrieländer nicht vereinbar. Die notwendigen, radikalen Senkungen des Ressourcen- und Energieverbrauchs sind nicht einfach durch intelligentere Techniken und den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien erreichbar. Wenn wir ein menschenwürdiges Leben für alle weltweit sichern wollen, dann steht unsere Industriegesellschaft selbst zur Disposition!

Eine notwendig schrumpfende, bzw. dann auf einem vernünftigen Niveau stabil bleibende Wirtschaft verträgt sich aber nicht mit dem Kapitalismus und seinem Wachstumszwang. Nachhaltigkeit bedarf deshalb einer neuen Art von Sozialismus. An die Stelle immer sinnloseren und zerstörerischen Wachstums, das sich aus der kapitalistischen Konkurrenz ergibt, muss bewusste Planung dessen treten, was, wie viel und wie wir produzieren wollen. Der Sozialismus, für den wir eintreten, ist demokratisch und partizipativ.

Ökologische Nachhaltigkeit ist für uns untrennbar verbunden mit weltweiter Gerechtigkeit, Solidarität und egalitären gesellschaftlichen Verhältnissen. Wir sind auch davon überzeugt, dass die derzeitige Vernichtung unserer natürlichen Lebensgrundlagen die ernsthafteste Bedrohung für den Frieden ist.

Neue Seiten im Kontext

Samstag, 1. Juli 2006

Der Kapitalismus als Weltsystem scheitert, da es einen grundsätzlichen, nicht lösbaren, Widerspruch zwischen Ökologie und kapitalistischer Ökonomie gibt.

Die Zeit jetzt reif für eine Öffentlichkeitsoffensive für einen neuen Sozialismus.

Wenn wir das geistig-intellektuelle Vakuum nicht füllen, das der scheiternde Kapitalismus schafft, werden es die Neonazis tun.

Wir sind meilenweit davon entfernt, die Machtfrage zu stellen. Es geht zunächstum etwas Anderes, nämlich um die geistig-intellektuelle Hegemonie im Sinne von Antonio Gramsci.

Vor der Frage nach dem Träger des Projekts eines neuen Sozialismus kommt es darauf an, dem Kapitalismus die Legitimation zu entziehen.

Möglichst viele müssen erkennen, dass eine Lösung der Krisen und letztlich das Überleben der Menschheit nicht möglich sind, solange der Kapitalismus weiter besteht.

Montag, 9. Juli 2001

Für Sarkar ist die Idee eines ökologisch verträglichen Kapitalismus reine Illusion, weil die Verwertungslogik des Kapitals einer wirklich nachhaltigen Entwicklung entgegensteht.