Barnim

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Donnerstag, 8. Februar 2007

Wir sind als kleine, lokale Gruppe in Bernau (Landkreis Barnim, nördöstlich von Berlin) aus Protestaktionen gegen Genversuchsfeldern in Schönfeld (Agrevo, Schering) und Tempelfelde (Monsanto) entstanden. Inzwischen sind wir Menschen aus ganz Brandenburg und Berlin.

Nach dem beide Felder aufgrund unseres Protestes aufgegeben wurden, haben wir unseren Aktionsradius ausgeweitet:

  • auf andere Versuchsfelder in Brandenburg

  • auf die Verhinderung von Versuchen, gentechnisch manipulierte Nahrungsmittel zu verkaufen

  • auf die Zusammenarbeit mit anderen gentechnisch kritischen Gruppen und Organisationen

  • auf eigene Wissensvermittlung, um die Gesamtprobleme besser durchschauen zu können

Inzwischen gibt es viele Gruppen, Initiativen und Organisationen, die sich aktiv mit dem Widerstand gegen die grüne Gentechnik beschäftigen - mit einigen arbeiten wir im Aktionsbündnis gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin-Brandenburg zusammen.

Je größer der Widerstand ist, desto größer sind auch seine Erfolgsaussichten. Gleichzeitig gibt es aber auch verstärkte Bemühungen um politische Taktiererei, Kompromisse und "Koexistenz" von gentechnischer und gentechnikfreier Landwirtschaft.

Für uns gibt es keine Koexistenz. Gentechnik hat für uns in der Landwirtschaft nichts zu suchen. Deshalb bleiben wir

  • eine kleine, unabhängige Gruppe

  • die Gentechnik ablehnt

  • und ihren Schwerpunkt auf praktische Aktionen legt.

Über neue MitstreiterInnen freuen wir uns.

Dienstag, 6. Februar 2007

Das Projekt "Gemeinschaftshof Bernau" ist eine Gruppe engagierter Leute aus der Umgebung von Bernau, Eberswalde und Berlin. Wir wollen einen Gemeinschaftshof aufbauen, der Menschen ein alternatives Zusammenleben in einer generationsübergreifenden Gemeinschaft ermöglicht. Jeder Einzelne ist aktiver Teil der Gemeinschaft und soll sich in ihr wohl fühlen können. Ökologische und soziale Grundsätze bilden das Fundament des Zusammenlebens. Toleranz und Vielfalt sollen im Projekt gefördert werden. Das Projekt soll neben dem Wohnen ebenso Raum für ökonomische und kreative Betätigungen bieten.

Bernau und seine nähere Umgebung sollen der Lebensmittelpunkt des Projektes sein. Unser derzeitg favorisiertes Objekt ist der Pappelhof in Schönow. Der Gemeinschaftshof kann das Leben in Bernau durch nach außen gerichtete Aktivitäten sicher um eine Facette reicher machen. Das Projekt Gemeinschaftshof Bernau ist offen für alle, die unser Anliegen teilen und mitmachen wollen - ob jung oder alt.

Dienstag, 18. November 2003

BarnimerBürgerpost (bbp) unabhängige Leserzeitung für die Region Barnim, von Lesern für Leser, erscheint monatlich.