Wagenplatz SandBurg
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Hier erstmal ein Text, den wir als Vorstellungstext für eine Broschüre für Studies geschrieben haben (mehr und passenderes kommt hoffentlich bald):
Wie in vielen Städten (und Dörfern) gibt es auch in Kassel Menschen, die sich dafür entschieden haben in ausgebauten Bauwägen oder anderen Fahrzeugen zu leben. In Kassel hat das Leben in Wägen eine besonders lange und bewegte Geschichte. Der erste Wagenplatz wurde anlässlich der documenta 1982 als Künstlerprojekt gegründet. 1992 gab es dann mitten in der Stadt drei Wagenplätze mit insgesamt ca. 80 Bewohner Innen. Danach folgten mehre Räumungen und Vertreibungen, bis der letzte verbleibende Platz am Hafen 2004 wegen bevorstehender Räumung aufgegeben werden musste. Es folgten gebrochene Versprechen von Politik und Verwaltung und mehrere Besetzungen, bis eine Fläche im Süden von Kassel direkt an der Autobahn genehmigt und bezogen wurde. Dies ist zum Glück jetzt nicht mehr die einzige Fläche für bewohnte Wägen in Kassel. Wir sind seit diesem Frühjahr im Besitz von einem echt idyllischem Stück Land auf dem Sandkopf im Norden von Kassel. Hier experimentieren und leben wir als Gruppe in einer gemeinsamen Infrastruktur ohne Strom und Wasseranschluss mit Solarzellen, Windrädern, Regenwassernutzung und Kompostklo. Unsere Wagenburg ist noch lange nicht fertig und freut sich immer über Besucher Innen, Interesse, Ideen und Unterstützung beim Gärtnern, Bauen und Basteln. Und vielleicht gibt es hier auf der Sandburg auch mal die eine oder andere (Kultur-)Veranstaltung. Zu erreichen sind wir am besten direkt auf dem Sandkopf oder übers Internet unter http://wagendorf.de/index.php/SandBurg