G.W.F.HEGEL Frühe Studien und Entwürfe

Version 36, 62.206.114.179 am 20.11.2005 02:44

ISBN 3-05-0007556-7 ISSN 0233-089X

aus dem Anhang:

Das "Älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus"

[... eine Ethik. Da die ganze Metaphysik künftig in d[ie Moral fällt - wovon Kant mit seinen beiden praktischen Postulaten nur ein Beispiel gegeben, nichts erschöpft hat - so wird diese Ethik nichts anderes als ein vollständiges System aller Ideen, oder, was dasselbe ist, aller praktischen Postulate <enthalten> sein. Die erste Idee ist natürlich d[ie Vorst[ellung von mir selbst, als einem absolut freien Wesen. Mit dem freien selbstbewußten Wesen tritt - aus dem Nichts hervor - Hier werde ich auf die Felder der Physik herabsteigen ;) die Frage ist diese: Wie muß eine Welt beschaffen? Ich möchte unserer langsamen, an Experimenten mühsam schreitenden - Physik, einmal wieder Flügel geben.

http://www.opentheory.org/eine_ethik_ediktedit/index.phtml

á suivre.... en cuivre et aou livre

So der Anfang war getan - das ganze noch zum kommentieren bei http://opentheory.org schreibtastatürend, dem VVillküren ist eben eine Herrschaft gesetzt, in der VVAllKürze!

hinweise auf "sysThämseprogramme älterra zeit - altland, eiszeitig, "in Händen haltend" und damit "vor Augen führend". Warum es nicht deutsch sein konnte: weil die Bedeutung des Deut aus der Zoll schranke, des darin ausbedrückten Begrenzens und Ausnehmens, erst nach den Zeiten, des durch/in-einandergleitens in freier Natur, zu einem Sich°abschließenden Schutz zur Entwicklung, wurde.

http://www.mathe.tu-freiberg.de/~hebisch/spiralen/kunst.html

http://www.tinneys-irish-shop.de/sh ... ltischer-Schmuck.htm

http://www.das-labyrinth.de/altertum/index.html

http://www.linien-und-wege.de/texte/5_mino.html

http://www.eichfelder.de/kulte/labyrint/vortrag.html

der zusammenhang von silbe (sylabe) und laby-rinth (Rinde? mit verweis auf den Buchdrucker), Yorinde und Ioringel, ionischer Kultur und der Quelle Siloha (der Schlange des Lebens) darf doch mal dahingethetist sein.

ein Weiser vereint seinen Staub (anstatt ihn aufzuwirbeln).

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Ammonit2.jpg

berlin, Werbellin, werbetrommel, wer bessert aus, wer macht mit Bommel

die Tendenz, eine "Leistung" der individuellen Identität zuzuordnen, ist mit dem Zeitalter der anonymen Gruppenunterstützung, wozu wohl auch im negativ das Mobbing zuzurechnen ist, immer oft/heftiger zu Bestätigung und Enttäuschung dieser Wahrnehmung geführt.

Notfalls hängen wir die Befürchtung, niemand zu sein, an die gemeinschaftlich abgesegnete 'ich'-existenz einer geistes größe. Es ließe sich ergründen, wo das herkommt - und: es ist ermesslich, wo dies hinführt und worin hervorkommend, komentierend, kometenhaft, an den Haaren herbeigezogen oder verschleiert seiend seiernd. oder als Eule (@^@) schleiernd

was lange geschmirgelt wurde (auf)einmal glanz

http://angelika-franz.net/diskos.html

man könnte ja meinen, die schrittweise welterfassung - das überschauliche messen hat hierzu geführt. In Wirklichkeit wissend die Synapsen-spalt forscher: es träufeln die Botenstoffe os(soma)mot iviert im eigenen Zeitempo ral zur geflissendlichen Erkenntnis. Was weiß der Weißwein und siewo weint der Wissende?

http://zeus.zeit.de/text/2004/35/Marathon

diabetes ist ein Kristallzuckerabusus in ziviler Lagerhaltung verschuldet


http://www.diabetesgate.de/diabetes/2003/bronze.php

http://www.augsburg.de/Seiten/augsb ... ausstellung_01.shtml

UweB

Es ist in der heutigen Hegelforschung eigentlich unstrittig, dass dieses Werk "Älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus" NICHT von Hegel stammt. Der Hauptgrund, dass man dachte, es waere von Hegel, ist daß das Blatt, auf dem es ueberliefetr ist, in Hegels Handschrift geschrieben ist, aber Hegel hat in seiner Handschrift unzaehlige Abschriften verfasst.
Da aber weder die Wortwahl noch die geaeusserten Gedanken so recht zu Hegel passen (nicht mal zum gaaanz "jungen Hegel", zum aelteren sowieso nicht), dafuer aber sehr gut zu Hoelderlin und zum jungen Schelling, ist man sich eigentlich heutzutage einig, dass Schelling oder Hoelderlin die Autoren waren (immerhin war das Werk damals Hegel soweit wichtig, das er es abgeschrieben hat und es waren damals Freunde). Zweifel aufgrund des Inhalts gab es schon immer (schon der Entdecker des Blattes, war sich sicher, das es nicht von Hegel stammt). Ausfuehrlicher findet sich das in jedem besseren heutigen Hegelbuch, insbesonder natuerlich in den philologisch entscheidenden Hegel-Werken des Bochumer Hegelarchivs beim Meiner Verlag. (Die Diskussion fuehrt hier zu weit und bringt gemessen am Ertrag auch wenig).

Wenn jemand das Werk als solches interessant findet oder es interessant findet, dass sich der junge Hegel einmal soetwas aufgeschrieben hat, bzw. das es evtl. relevant ist, das Hegel Freunde hatten, die so dachten, kann ich nachvollziehen.

Aber als Beitrag zu Hegel, ist es nicht so hilfreich , zumindest wenn, ohne eine solche gebotene Relativierung, der Eindruck erweckt werden koennte, es handle sich hier um ein authentisches Hegelianisches Werk (evtl. gar der fruehe Kern/Samen des spaetern Hegelschen Werkes).

Falls du meinen solltest, dass das Werk doch von Hegel ist (was du anascheinend aber eh garnicht vertrittst?): selbstverstaendlich kann man eine abweichende Minderheitsmeinung in der Philologie vertreten (bei der Wahrheit kommt es auf die Mehrheit oder Minderheit eh nicht an, aber das steht jetzt auch nur als Abkuerzung fuer eine sehr umfangreiche Diskussion mit sehr vielen Argumenten. Diese sollten sinnvollerweise an Ort und Stelle nachgeschlagen werden, ich habe dazu ja den Verweis auf den editorischen Apparat der Hegel-Werke beigefuegt), aber dann bitte dieses dann begruenden (damit wir uns mit den Argumenten auseinandersetzen koennen) und nicht einfach kommentarlos reinstellen, zumindest nicht hier, wo man nicht vorraussetzen kann, dass die Menge der Leser den Hintergrund kennen (ist aber nun auch kein Problem mehr, da ich den Hintergrund hiermit nachgereicht habe).(...)

Kai Froeb

uwe möchte wahrscheinlich, dass http://www.opentheory.org/eine_ethik_ediktedit/text.phtml, um dort ideen zu besprechen, die soviel ich weiß, noch in keines menschen sinn gekommen sind: dass wir eine mythologie brauchen, die im dienste der ideen und der vernunft steht (ich weiß allerdings nicht, ob das jetzt uwes idee ist, oder im idealismus - system-programm steht) .
und das paßt zu meiner klammheimlichen überzeugung, dass schönheit und spiel die eigentlich menschlichen elemente sind, und wenn ich mich richtig zurückerinnern kann, wussten wir das bereits als kinder . es ist uns nur verloren gegangen . was kann uns also helfen, da wieder hin zu kommen? viel guter wille vielleicht und ein bisschen humor (weil der weg zwar noch nicht das ziel ist, aber das ziel trotzdem den weg bestimmt)).
und was wünschen wir uns noch bei diesem unternehmen? ein freies wiki und gute gesellschaft (aber die sind wir ja bereits :) ) .

sigi (20050921)

worumms mir geht ist die wiedereinführung der Zeitmaschine. An die wir uns wohlweißlicht doch[/]nicht erinnern arinnen rappeler pellen vertellen können. Unser Sprachschatz ist dezimiert und dekadriert hektolitergraphiert oder sonst irgendwas...
desweiteren finde ich die Fragen stellenswert: wer soll [H]egel sein, und anund-für wen solle er's so sein?

http://wiki.c-base.org/coredump/LinkRecht

man(n) muß nicht ZettelsTraum gelesen haben um ihn zu träumen. (oder aus dem Nätz zu weben) wir haben Sprache um damit zu spielen und Gedanken und Gefühle zu drückenAUS und Ein, wie der Atemenschaftatemperatur -
es gibt nicht ein System für Alle, sondern jeder (in seiner Einheit) bringt sein eigenes sysiphosthema mit sich, so
iszt´s, und zwischen den zeilen kann alles verweilen
es geht auch alles rückwärts zu lesen und zu eilen....
alles zu (ihrer) Zeit/en
ein jedes hat den rechten Augenblick
Kairos heißt Schwarz, (damals als "klick"),
um den Mythos selbst brauchen wir nicht zu sorgen, nur den Mut aufbringen in die Sprachlosigkeit zu fallen/gehen/tasten.
.
das bedeutet nicht: aufzuhören sich mitzuteilen, sondern:
nicht nur von der Oberfläche zu schöpfen, die sowieso jeder kennt, mit allen ihren chronounlogischen abfolgen.
Rythmos floß bloß, auch im Schoß, doch manches ist ein Kloß - so laßt los!

http://wiki.c-base.org/coredump/Lin ... et=city_of_names.jpg


http://www.opentheory.org/briefannoam/text.phtml?lang=de#t1


Was die Laenge angeht: Hegelianer versuchen eben - zumindest in einer philosophischen Debatte - , auf alles einzugehen, nichts zu uebersehen. Das ist nicht so leicht zu aendern. Wahrscheinlich eignen sich philosophische Debatten, wo es ja um das Grundsaetzliche geht, man sich nicht einfach auf unhinterfragte Axiome berufen kann (denn die stehen ja gerade zur Debatte) nicht sinnvoll fuer ganz kurze Wortwechsel. Wenn ich aber weiss, was Euer Schwerpunkt ist, Euer/Dein Hauptziel/Hauptfrage, dan kann ich mich danach richten.

In uberigen gilt der Briefabschluss einer Zeitgenossin von Hegel: "Entschuldigen Sie bitte, dass der Brief so lang geworden ist, ich hatte keine Zeit zum kuerzen."

Kai

Nachtrag: hier gibt es kein "euer". Das was uns verbindet ist der Ort hier; es gibt aber kein abgesprochenes Programm oder so etwas, da ist jeder er selbst ...