Tamera
Eine dem Zegg verwandte Lebensgemeinschaft in Portugal, ca. 80 Erwachsene und 15 Kinder
Themen: Gemeinschaft, Politik, Spiritualität, Ökologie, neues Bauen, neue Technologieforschung.
Selbstbeschreibung:
Es soll ein Lebensmodell entwickelt werden, was in möglichst vielen Bereichen vertrauensbildend und mittäterfrei ist und das Leben unterstützt.
Gedanke der globalen Feldbildung, starkes politisches Engagement (in welcher Richtung auch immer :))
Tamera ist ein Zukunftsprojekt im südlichen Portugal, 30 km von der Westküste entfernt.
Das Projekt versteht sich als Stützpunkt und Ausbildungsort für den Aufbau einer globalen Friedenskraft. Als Koordinationsstelle wurde hierfür in Tamera das IGF - Institut für Globale Friedensarbeit gegründet. Die Forschungsarbeit befaßt sich mit neuen Wegen der Heilung von Mensch und Natur. Ziel ist die Entwicklung eines gewaltfreien Kulturmodells für einige hundert Menschen und der Aufbau eines "Heilungsbiotops". Mit Heilungsbiotop meinen wir eine Lebensgemeinschaft von Menschen, Tieren und Pflanzen, deren Lebenskräfte sich gegenseitig ergänzen und nicht mehr durch Angst oder Gewalt blockiert sind.
Dazu gehört auch eine möglichst weitreichende Autarkie in den Bereichen Ernährung, Wasser, Energie und Medizin. Das Projekt arbeitet an konkreten Dingen wie Gartenbau, Energieversorgung, Bodensanierung, Architektur, Geländegestaltung etc., und es arbeitet an den geistigen Fragen einer gewaltfreien Kulturentwicklung.
Zum Themenkreis der inneren Arbeit gehören: __
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Das geistige Universum
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Heilkräfte im Universum, die heilige Matrix
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Matriarchale und spirituelle Quellen menschlicher Kulturbildung
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Ökologie und Geomantie
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Aufbau von Zukunftsgemeinschaften
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Liebe, Eros und ein neues Verhältnis der Geschlechter
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Mediale Wahrnehmungsforschung und Traumarbeit
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Kooperation mit der Natur und allen Mitgeschöpfen
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Mana und das Prinzip der weichen Kraft
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Politische Theoriebildung: Theorie der globalen Veränderung in einer holografischen Welt
Wir laden alle ein, die für sich persönlich und für die Zukunft der Erde einen sinnvollen Einsatz suchen. Der übliche Weg, das Projekt kennenzulernen, führt über die Teilnahme an den Veranstaltungen. Danach sprechen wir gern über Möglichkeiten von Mitarbeit, Kooperation und Vernetzung.
Jugendprojekt __(dazu sind die Jugendlichen des ZEGG gut zu befragen, die da ihre individuellen Erfahrungen sammelten und kritische Sicht behielten
Jugendliche, die in der bestehenden Gesellschaft, in Konsum und Geld keine sinnvollen Perspektiven sehen, haben hier die Möglichkeit für neue Kontakte und neue Berufsideen im politischen und humanitären Bereich. Die Jugendschule "Globales Lernen" will es Jugendlichen ermöglichen, verantwortliches und engagiertes Handeln und Denken kennenzulernen. Durch gemeinsame Reisen und geplante Einsätze in Krisengebieten erfahren die Jugendlichen direkt die Situation unterdrückter Völker, die Gewalt gegenüber Tieren und die Zerstörung lebendiger Biotope. Sie kommen aber auch mit dem Wissen alter Friedenskulturen in Berührung und haben Gelegenheit zu direkten und sinnvollen politischen Aktionen. Die Jugendlichen werden von LehrerInnen unterstützend begleitet, um eine lebenswerte Perspektive innerhalb einer neuen Friedenskultur entwickeln zu können. In Tamera können sie im Bereich von Handwerk, Ökologie, Technologie und Gemeinschaft vieles lernen, was zu einem umfassenden und humanen Überlebenswissen gehört.
Auf dem Jugendplatz in Tamera entsteht eine internationale Baustelle mit der Vision eines globalen Jugenddorfes als Treffpunkt einer jungen Bewegung für eine freie Erde.
Gemeinschaft __(dazu sind die Jugendlichen des ZEGG gut zu befragen, die da ihre individuellen Erfahrungen sammelten und kritische Sicht behielten )
In Tamera leben zur Zeit ca. 40 feste Mitarbeiter; der Mitarbeiterkreis umfaßt aber mehrere 100 Personen. Viele, die auf dem Platz arbeiten, sind engagierte Gäste, die am Aufbau des Projekts mithelfen wollen.
Es gibt keine religiösen oder weltanschaulichen Verpflichtungen, aber eine gemeinsame Richtung, die den geistigen Charakter des Platzes bestimmt. Dazu gehören Lust am Aufbau und Lust an neuem Denken, Ehrfurcht vor dem Leben, Teilnahme an der Schöpfung, Solidarität mit all ihren Wesen, Freundlichkeit zu Tieren.
Im zwischenmenschlichen Bereich gelten praktizierte Nächstenliebe, Ehrlichkeit in den Beziehungen, Wahrheit in der Liebe und Transparenz in der Gemeinschaft, vor allem der Abbau von Führerkulten durch die Übernahme eigener Verantwortung.
Spiritualität __
Spirituelle Lebenspraxis ist eine wesentliche Grundlage für eine lebenswerte Zukunft. Zu einer nüchternen Spiritualität gehört eine unverlogene Lebenspraxis. Heilung und Heiligung des Lebens gehören im Innersten zusammen. Im Zentrum der spirituellen Forschung stehen die Visionsarbeit, die Traumforschung und die Entwicklung medialer Fähigkeiten. Ökologische, technologische u.a. Forschungsbereiche werden durch die spirituelle Wahrnehmung begleitet und ergänzt. Unter der Leitung von Sabine Lichtenfels finden hierzu regelmäßig Kurse statt.
Ökologie __
Das Ziel der ökologischen Arbeit ist die Herstellung gesunder Biotope auf der Grundlage des Vertrauens zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen. Dazu gehört der Eintritt in die Kommunikation und Kooperation mit allen Mitgeschöpfen (Friedensgarten). Zum ökologischen Konzept gehört auch die Steigerung positiver Naturkräfte durch künstlerische Methoden und die Gestaltung geomantischer Kraftorte.
Stichworte zu aktuellen Arbeitsbereichen: Wiederbewaldung, Bodensanierung, Aufbau von Waldgärten, Erweiterung der Selbstversorgungsgärten, Friedensgarten, Anlegen von "immergrünen Oasen".
Kunst __
Kunst und Kult gehörten in früheren Kulturen zusammen und dienten der Zelebration der Ursprünge. Die künstlerische Arbeit in Tamera greift diesen Zusammenhang auf und übersetzt ihn in eine zeitgemäße Gestaltung, vor allem in Malerei und Architektur. Geplant ist der Aufbau eines Kunstzentrums, wo die künstlerischen Entwürfe ins Leben gebracht werden können.
Unter der Leitung von Dieter Duhm finden hierzu regelmäßig Kurse statt.
Technologie __
Angestrebt ist ein technologisches Gesamtkonzept, welches immer weniger auf materiellen Kraftprinzipien und immer mehr auf den Prinzipien von Information und Resonanz beruht.
Dabei sollen Strömungs- und Wirbelforschung, Kymatik, Erforschung der freien Energie und ihrer Nutzungsmöglichkeiten einbezogen werden.
Stichworte zu aktuellen Forschungsbereichen: Autarke Energieversorgung, Wasser als zentraler Informationsträger des Lebens, Vitalisierung von Wasser und seine ökologische Reinigung, feinstoffliche Technologie, Landschaftsheilung durch "Akupunktur".
Kinderrepublik __
In der entstehenden Kinderrepublik werden Kinder den Schutzraum und die Orientierung erhalten, die sie für ihre authentische Lebensfreude und ihren natürlichen Wissensdrang brauchen. Kinder sind kosmische Wesen. Ihre große Gestalt soll gesehen und gefördert werden. Die Kinder lernen, ihre eigene Gemeinschaft zu gründen, ihre Konflikte selber zu regeln, am Gesamtaufbau Tameras mitzuwirken und verantwortlich für sich selbst und gegenüber anderen zu handeln. Zum Konzept der Kinderrepublik gehört immer auch die intensive Arbeit mit den Eltern. Wir bitten um Verständnis, daß die Kinderrepublik noch nicht jederzeit besuchbar ist. Wir empfehlen Eltern, Tamera zunächst ohne ihre Kinder zu besuchen, um die nötige Ruhe für das Kennenlernen der Grundgedanken zu haben.
Spenden an: Förderverein der Internationalen Freien Schule Tamera e.V.
Volksbank Kattenvenne, BLZ 401 658 05, Kto.Nr.: 710 515 501
Pferdehof __
Der Pferdehof - mit z.Zt. 6 Pferden - steht in enger Verbindung mit der Kinderrepublik und mit der Jugendschule "Globales Lernen". Hier lernen Kinder und Erwachsene einen neuen Umgang mit Pferden, der auf Vertrauen und Kontakt basiert, so daß der Mensch seine natürliche Autorität entwickeln kann. Nähere Informationen bei Elke Krauss, Tamera.
Gelände __
Die 134 ha des Geländes sind bewachsen von Korkeichen, Zistrosen, Olivenhainen, Brombeersträuchern, Disteln, einem Obstgarten und einer kleinen Orangenplantage, dazwischen Weißdorn, Quitten und im Frühjahr eine bunte Wiesenflora. Es gibt mehrere große Badeteiche, drei ergiebige Quellen, verschiedene Brunnen und Wasserbohrlöcher und unterirdische Wasseradern. Auf dem Gelände standen fünf Bauruinen, die inzwischen größtenteils ausgebaut und bewohnbar sind. Mehrere Mitarbeiter-Wohnhäuser, ein großes Gästehaus, Sommerküche, Schattendächer wurden neu errichtet und der Zeltplatz erweitert.
Außerdem entstand das Café "Umbigo do Mundo" und ein Laden mit Bildern, Kunstgegenständen, Büchern und Besonderheiten aus Tamera.
Hinweis: In der Presse kommt es immer wieder zu Falschmeldungen über unsere Arbeit. Es gibt hierzu von Dieter Duhm eine öffentliche Stellungnahme.
Tamera, Monte do Cerro, P-7630 Colos, Portugal
Tel.: 00351-283-6353-06
Fax.: 00351-283-6353-74
Inhalt © 1997-2002 Tamera
Aktualisiert: 9. September 2002
Amelie Weimar, & Werner Hennrich