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v33: 195.4.35.228 am Montag, 24. September 2007

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inweis darauf, daß es sich um das allerinnerste und tiefste Anliegen handle, das man in seinem Gott gewidmeten Gedanken verfolge, verlangt ein Christ, von Gotteslästerung Abstand zu nehmen. Christen lassen ihre Glaubensüberzeugung nicht schlecht machen, und wenn es dennoch vorkommt, dann sind sie beleidigt. So sehr hängt ihre Selbstachtung an der Achtung auch anderer vor dem lieben Gott. Nicht ihre Weltanschauung fühlen sie sich zu verteidigen gedrängt, sondern sich in der ganz dicken Bedeutung des Wortes Würde.
is: Text
t: Glaube Christentum
Polemik gegen den Christlichen Glauben aus dem ^Gegenstandpunkt
= Die Sache mit der Religion
Gemäß offiziell bestätigten Gerüchten leben wir im Atomzeitalter und erfreuen uns einer wissenschaftlich-technischen Zivilisation. Das sieht man schon daran, daß es 200 Jahre nach einem Geschehen namens Aufklärung keineswegs als Schande gilt, ein Christ zu sein. Im Gegenteil - der schon recht alte Glaube genießt auf dem freien Markt der Meinungen sogar eine erklärte Sonderstellung.
Einerseits steht die im Zeichen der Dreieinigkeit daherkommende Weltanschauung unter dem besonderen Schutze des Staates. Die Pflege des Glaubens findet organisiert statt, und die Kirche hat ihren gesetzlich verbürgten Platz im System der weltlichen Macht. Über die historischen Leistungen und den heutigen Nutzen dieser Institution darf deshalb auch nach sämtlichen Gerechtigkeitsstandpunkten gestritten werden, wie eben über alles, was der Staat so anstellt. Man darf die Inquisition verachten und bedauern, daß Waffen für Kriege gesegnet wurden, die verloren gingen. Diskussionsfähig sind auch Stellungnahmen von Bischöfen in bezug auf die guten Sitten der Marktwirtschaft, und die Geldfrage ist auch in Kirchenangelegenheiten mit Zweifeln zu betrachten.
Andererseits darf man dem Glauben selbst und dem Herrn, dem er sich verschreibt, nicht zu nahe treten. Denn gläubige Menschen legen in ihrer Bekenntnis ihre gesamte Ehre. Mit dem seltsamen Hinweis darauf, daß es sich um das allerinnerste und tiefste Anliegen handle, das man in seinem Gott gewidmeten Gedanken verfolge, verlangt ein Christ, von Gotteslästerung Abstand zu nehmen. Christen lassen ihre Glaubensüberzeugung nicht schlecht machen, und wenn es dennoch vorkommt, dann sind sie beleidigt. So sehr hängt ihre Selbstachtung an der Achtung auch anderer vor dem lieben Gott. Nicht ihre Weltanschauung fühlen sie sich zu verteidigen gedrängt, sondern sich in der ganz dicken Bedeutung des Wortes Würde.
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